PSA · Fußschutz

Fußschutz richtig auswählen

Sicherheitsschuhe gehören zum Fußschutz innerhalb der persönlichen Schutzausrüstung. Sie schützen die Füße vor typischen Gefährdungen in Handwerk, Industrie, Logistik und Bau.

Entscheidend sind nicht nur Schutzklasse und Norm, sondern auch Passform, Tragekomfort, Rutschhemmung, Einsatzbereich und tägliche Belastung.
Sicherheitsschuhe im Arbeitsalltag

Sicherheitsschuhe richtig auswählen und bewerten

Sicherheitsschuhe schützen nur dann zuverlässig, wenn Passform, Schutzklasse, Arbeitsumgebung und tägliche Belastung zusammenpassen. Von der Gefährdungsbeurteilung bis zur ergonomischen Nutzung sollten Sicherheitsschuhe immer als Teil des gesamten Arbeitsschutzsystems betrachtet werden.

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Arbeitsbeginn

Passform entscheidet bereits beim Anziehen

Ein Sicherheitsschuh schützt nur dann zuverlässig, wenn er richtig sitzt. Druckstellen, mangelnder Halt oder eine falsche Größe können die Akzeptanz im Arbeitsalltag deutlich reduzieren. Deshalb sollten Sicherheitsschuhe immer zur Fußform und Tätigkeit passen.

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Während der Arbeit

Schutz vor den tatsächlichen Gefährdungen

Ob herabfallende Gegenstände, spitze Materialien, rutschige Böden oder elektrische Risiken – die gewählte Schutzklasse muss zur tatsächlichen Gefährdung passen. Grundlage dafür ist eine Gefährdungsbeurteilung.

Praxisbeispiel

Ein falscher Schuh kann Schutzwirkung reduzieren

In Lagerbereichen werden häufig schwere Lasten bewegt. Werden dort statt geeigneter Sicherheitsschuhe nur einfache Arbeitsschuhe getragen, steigt das Risiko von Quetschungen und Fußverletzungen erheblich. Informationen zu Schutzklassen und Anforderungen stellt die DGUV bereit.

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Über den gesamten Tag

Bewegung, Ermüdung und Ergonomie

Sicherheitsschuhe beeinflussen Gehverhalten, Standfestigkeit und Belastungen des Bewegungsapparates. Deshalb sollten sie immer als Teil einer ganzheitlichen ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung betrachtet werden.

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Rechtliche Grundlage

PSA ist Teil des Arbeitsschutzsystems

Sicherheitsschuhe gehören zur Persönlichen Schutzausrüstung und kommen nach dem STOP-Prinzip erst dann zum Einsatz, wenn Gefährdungen nicht vollständig durch technische oder organisatorische Maßnahmen beseitigt werden können. Fachliche Informationen stellt die BAuA bereit.

Sicherheitsschuhe

Gefährdungen erkennen und passenden Fußschutz wählen

Sicherheitsschuhe schützen Beschäftigte vor typischen Risiken wie Stoß, Durchtritt, Rutschen, Nässe oder elektrischen Gefährdungen. Entscheidend ist, dass Schutzklasse, Passform und Einsatzbereich zur tatsächlichen Arbeitssituation passen.

01

Stoß & Quetschung

Schwere Gegenstände können Füße schnell verletzen.

Schutz durch Zehenschutzkappen

Sicherheitsschuhe mit geeigneter Schutzkappe reduzieren Risiken durch herabfallende Gegenstände, Druck und Quetschungen im Arbeitsalltag.

Wichtig bei Lager, Baustelle, Handwerk und Industrie.
02

Durchtrittsgefahren

Nägel, Späne oder scharfe Kanten gefährden die Fußsohle.

Durchtritthemmende Sohlen

Je nach Arbeitsbereich können durchtritthemmende Zwischensohlen helfen, Verletzungen durch spitze oder scharfkantige Gegenstände zu vermeiden.

Besonders relevant auf Baustellen und in Werkstätten.
03

Rutschen & Stolpern

Unsichere Böden gehören zu den häufigsten Unfallursachen.

Rutschhemmung und Profil

Geeignete Sohlenprofile und rutschhemmende Eigenschaften verbessern den Halt auf glatten, nassen oder wechselnden Untergründen.

Der Untergrund entscheidet über die richtige Sohle.
04

Langes Stehen

Schlechte Passform belastet Füße, Rücken und Gelenke.

Ergonomie und Tragekomfort

Dämpfung, Gewicht, Passform und Beweglichkeit beeinflussen, ob Sicherheitsschuhe über viele Stunden zuverlässig getragen werden.

Schutz wirkt nur, wenn der Schuh auch getragen wird.
05

Bewegungsintensive Arbeit

Knien, Steigen und Richtungswechsel verlangen Flexibilität.

Flexibilität und Stabilität

Bei dynamischen Tätigkeiten müssen Sicherheitsschuhe Halt geben, ohne natürliche Bewegungen unnötig einzuschränken.

Zu steife Schuhe können Ermüdung fördern.
06

Nässe & Außenbereiche

Witterung und Feuchtigkeit verändern die Anforderungen.

Schutz bei wechselnder Umgebung

In Außenbereichen können wasserabweisende Materialien, Profil, Wärmeschutz und robuste Verarbeitung entscheidend sein.

Umgebung und Tätigkeit bestimmen die Ausstattung.
Sicherheitsschuhe im Arbeitsalltag
Sicherheitsschuhe erklärt

Sicherheitsklassen von Arbeitsschuhen

Klicken Sie auf die Infoboxen und erfahren Sie, welche Schutzklasse, Zusatzanforderung und Auswahl im Arbeitsalltag wichtig ist.

Schutzklassen

SB, S1, S1P, S2 und S3 einfach erklärt

Sicherheitsschuhe werden nach Schutzklassen unterschieden. SB bietet Grundschutz mit Zehenschutzkappe. S1 ergänzt antistatische Eigenschaften und Energieaufnahme im Fersenbereich. S1P enthält zusätzlich Durchtrittschutz. S2 ist wasserabweisend. S3 kombiniert Wasserabweisung, Durchtrittschutz und profilierte Laufsohle.

SB

Grundschutz

Zehenschutzkappe als Basisanforderung.

S1

Trockene Bereiche

Antistatisch, Fersenenergieaufnahme, geschlossener Fersenbereich.

S1P

Mit Durchtrittschutz

Wie S1, zusätzlich Schutz gegen spitze Gegenstände von unten.

S2

Bei Feuchtigkeit

Wie S1, zusätzlich wasserabweisendes Obermaterial.

S3

Der Allrounder

Wie S2, zusätzlich Durchtrittschutz und profilierte Laufsohle.

Sicherheitsschuhe · Vergleiche & Fachartikel

Sicherheitsschuhe: Vergleiche, Tests und Fachartikel 2026

Entdecken Sie aktuelle Sicherheitsschuh-Vergleiche, unabhängige Produkttests und fundierte Fachartikel rund um Fußschutz, Arbeitssicherheit und Tragekomfort. Wir zeigen, welche Modelle in Industrie, Handwerk, Logistik und Bauwesen überzeugen und worauf es bei Schutzklassen, Materialien, Passform und Preis-Leistung ankommt.